Gartenzwerge

Ich habe es definitiv nicht. Das Gen, das mich befähigt, Gartenzwerge zu lieben. Ich glaube nicht, dass es an der mangelnden Designauswahl liegt. Mit Sicherheit liegt es auch nicht am Typus des Gartenzwerges selbst. Zwerge sind nützlich und haben ihre Daseinsberechtigung, siehe Arbeit in der Silbermine & Co. Mich stört vielmehr die Kombination Gartenzaun & Gartenzwerg, die ihrerseits ganz deutlich die Information beinhaltet: Ich grenze mein Revier ein und behaupte es durch meinen Gartenzwerg. Da kann kein Austausch stattfinden, da kann keine Kreativität fließen, da kann vor allem nichts Neues wachsen. 

Bei Farmville [Nein, ich bin kein Addict. Ich liebe nur Kaffee ...] gießen deine NachbarInnen auch dein Gemüse. Oder war es ein anderes der zig interaktiven Facebook Games? [Note to Self: Frage deine Kinder.] Vielleicht sollten die Gartenzwerge auch mal ein wenig den Ort wechseln und Neues sehen? Man stelle sich die Reiseaktivität mal vor … Allein in Deutschland soll es rund 25 Mio. Gartenzwerge geben, wenn man mal Wikipedia Glauben schenken darf?

Langer Rede kurzer Sinn: Wir Dottergelben erklären die kommenden Freitage in unregelmäßigen Abständen zu Guestblogging Tagen und freuen uns auf regen Austausch! Wenn schon nicht die Gartenzwerge reisen dürfen, können wir ja wie Amélie nachhelfen, um diese Metapher zu verwenden … [Wobei hier schon andere Ideen entstanden sind, die wir jetzt konkret natürlich nicht im Sinn gehabt haben ...] [Travel Bugs.] [Oder das hier.] [Manche Blogpostings entwickeln ein hartnäckiges Eigenleben. Das kann aber vielleicht auch am Waldviertel liegen. Ich sag nur viel Gegend und kalter Regen.]

dottergelb goes bunt und freut sich auf viele spannende Freitage! (erh)

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City Eskapaden

Wissen Sie, wofür VW eigentlich steht? Ich schon. Seit gestern mit Sicherheit. Im Grunde wollte ich nur einen Parkplatz freihalten. Dass es etwas länger dauern würde, konnte ich anfangs noch nicht absehen. 

Ich stand da also in der Parklücke und wartete auf Auto und Mann, als ich plötzlich den Retourgang eines gerade vorbeigefahrenen Wagens hörte. Ich drehte mich um und touchierte beinahe das dunkelblaue Deutschfabrikat, das mir im Sekundentakt immer weiter auf die Pelle rückte. Das wollte ich mir nicht gefallen lassen, was bildete sich der überhaupt ein? Die Schlange hinter dem Wolfsburger wurde immer länger und lauter, der Schnösel am Steuer blieb stoisch ruhig und berührte nun fast schon mein neues italienisches Rüschenkleid.

Konnte das wirklich wahr sein? Wie ignorant können Anzugträger eigentlich daherkommen? Nur weil er einen Termin hatte – ich übrigens auch – und in seinem Gefährt stärker war als ich in meinen Riemchensandalen, sollte ich sang- und klanglos das Feld räumen?

Ja, ich sollte, ansonsten wäre ich wohl unter die vulkanisierten Gummiräder gekommen. Stattdessen folgte ich dem Rat einer weniger egozentrischen Fahrerin und trippelte schnell zu einem frei gewordenen Parkplatz auf der anderen Straßenseite. Das war gelebte Solidarität und die Bestätigung, dass VW in diesem Fall nur eines bedeuten konnte: Vollweli! (di)

Bonding to a Twitter Account

Wie sehr kann man an einem Twitter Account hängen? Wie sehr kann man sich mit einer Marke identifizieren? Offensichtlich funktioniert das wirklich. [Kleiner Joke.] Knapp sieben Monate habe ich meinen Account C8ConsultingPR gehegt und gepflegt, ihn von 0 auf über 2.000 Follower und zuletzt auf Platz 22 der Influencer Liste „PR und Social Media“ bei talkabout.de gehievt, ExpertInnen in Sachen PR und Social Media aus aller Welt kennengelernt, interessante Gespräche geführt, mit frischem Kaffee, altem Tee und Rum gehandelt und so weiter und so fort. 

Natürlich fangen wir mit dottergelb (twittermäßig) wieder bei 0 an, doch so ganz stimmt das nicht. Wir bauen auf unserem mitgebrachten Potenzial und unseren Skills auf, wir bringen unsere Netzwerke ein und erweitern sie, wir lernen neue Leute kennen, wir setzen neue Projekte auf, wir brechen ganz einfach zu neuen Ufern auf. Und das ist befreiend, keine Frage!

Das Leben ist schön – und dottergelb! (erh)

Um die Wette präsentieren!

Schon einmal von Pecha Kucha [petscha kutscha] gehört? Nein, hier handelt es sich nicht um einen Vorarlberger Becherkuchen, sondern um eine einzigartige Präsentationsform, die von Japan aus ihren Siegeszug um die Welt startete.

Gezeigt werden immer 20 Folien in jeweils 20 Sekunden, die TeilnehmerInnen haben also maximal 6 Minuten und 40 Sekunden Zeit, um ihre Projekte und Ideen dem Publikum vorzustellen. Ziel dieser Methode ist es, Kreativen sowie allen, die etwas zu sagen haben, eine Plattform zu bieten und dabei langweilige Powerpointpräsentationen zu vermeiden.  

Auch in Österreich hat dieser Präsentationsablauf mittlerweile seine Anhänger gefunden: Eigene Veranstaltungsformen in Wien und Salzburg laden in sogenannten Pecha Kucha Nights zum kreativen Austausch mit anschließendem Netzwerken und Chillen. (di)

Social Media Pool in Österreich

Sind wir in Österreich “late bloomer“, wie Antonia Harler behauptet? Aus meiner Erfahrung und meinem Austausch mit Social Media ExpertInnen vor allem in den USA kann ich aus dem Nähkästchen berichten, dass wir in Good Old Europe mit Sicherheit einige Jahre im Verständnis für Social Media und in der gelebten Social Media Tools Anwendung zurück sind.

Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass wir eindeutig eine andere Kultur des Wissensaustausches und Wissenstransfers hegen und pflegen. In den USA hat niemand ein Problem damit, Know-how weiterzugeben, im Gegenteil! Bis sich bei uns dieses Better-Together den Raum genommen hat, der ein gemeinsames Schöpfen aus dem gemeinsamen und deshalb logischerweise auch größeren Wissenspool möglich macht, wird noch einiges an Zeit verstreichen. Schade eigentlich, aber immerhin gibt es Hoffnung.

Wir Dottergelben werden u. a. auch hier in unserem Blog die Kreativen im Lande um Statements und Inputs bitten. Netzwerken und Kooperationen sind immer spannend und lohnend! Nicht nur im dottergelben Sommer … (erh)

dottergelbes Reifen

Was dürfen Sie von dottergelb erwarten?

Der Sommer ist ideal,

.) um im Freien die Konzeptionsphase für das erste Projekt bunt und stimmig zu gestalten,
.) um Ideen reifen zu lassen, und
.) um Inputs aufzunehmen und weiter zu entwickeln.

Der Sommer ist ideal,

.) um das dottergelbe Team aufzustellen, das wiederum mit ExpertInnen vernetzt ist, die wiederum ihre Skills projektbezogen einbringen können.

Der Sommer ist ideal,

.) um dottergelb startklar zu machen.

Der Sommer ist einfach die beste Jahreszeit, um Neues anzudenken, das dann im Herbst reif ist und in die Welt hinausgeht.

Dieser Sommer ist eindeutig dottergelb. (erh)

dottergelber Sommer

Wir nützen den Sommer und feilen an unseren Ideen, um ihnen Gestalt und Form geben zu können, denn dottergelb wird Früchte tragen! (erh)