Ora et labora?

Auch, aber viel wichtiger: Iss und liebe! Diesem Grundsatz hat sich zumindest Julia Roberts in ihrem neuen Film „Eat pray love“ – letztendlich – erfolgreich verschrieben. Aber bis es so weit ist, fragt mensch sich zwischendurch immer wieder: Ist das alles?

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elizabeth Gilbert  und ihrer wahren Geschichte begibt sich Liz auf eine Reise zu ihrem eigenen Ich. Eigentlich hat die Autorin alles, wovon frau träumt: ein Haus, Erfolg im Beruf und einen Mann. Aber irgendetwas fehlt. 

Dieses Irgendetwas sucht sie u. a. in bella Italia, wo sie durch hingebungsvolles Essen und eine unendlich klangvolle Sprache all ihre Sinne wieder findet. Indien offenbart ihr einen neuen Zugang zu Gott und die Erkenntnis, dass Vergebung beim sich selber Verzeihen beginnt. Als Liz in Bali schließlich ihren Traummann kennen lernt, ist – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nichts Spektakuläres passiert. Und genau das ist offensichtlich der wahre Sinn des Lebens: Zu sich selber finden und das uferlose Streben nach mehr den Jüngeren überlassen. Für alle ab (spätestens) 40 zu empfehlen. (di)

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