Wir alle sind IKEA

Die Dottergelben sind begeistert! Vom neuen Buch des kongenialen Duos Förster & Kreuz. Nein, das wird jetzt keine 0/8/15 Rezension [als ob es das bei dottergelb jemals gäbe … Nein, auch nicht zu Zeiten unserer vormaligen Teamzusammensetzung der Redaktion eines der (damals) größten Ärztewartezimmer TV Anbieter Österreichs. Never ever.] – das wird jetzt ein offenes Blogposting mit großem Dank an Anja Förster und Peter Kreuz für die vielen Inputs und die Gewissheit, dass wir Dottergelben nicht allein sind mit unseren Ideen in puncto Unternehmensführung, Branding & Co.

Nur Tote bleiben liegen. Wie wahr. Alle anderen stehen auf und beleben Wirtschaftsfelder querbeet. Wir alle sind IKEA. KundInnen werden zu PartnerInnen, Unternehmen müssen ihren (potenziellen) KundInnen nicht mehr nur aktiv zuhören, es geht noch weiter und das immer schneller. Das griffige Schlagwort von Förster & Kreuz heißt PROSUMPTION. ProsumentInnen sind ProduzentInnen und KonsumentInnen in einem Aufwaschen. IKEA Möbel kann man auch anders zusammensetzen, als es die allseits beliebten Baupläne erlauben: Da wird der Küchenrollenhalter zum Laptopständer, die Reibe zur Leuchte, der Schubladenschrank zum PC-Gehäuse oder das Wandregal zum Katzenbaum. [92] ProsumentInnen wollen Produkte ganz aktiv mitgestalten. Und niemand kann uns erzählen, dass dieses große Potenzial an Kreativgeistern brachliegen gelassen werden kann und soll. Prosumption ist gerade dabei, zu einer sehr mächtigen Triebkraft von Wandel und Innovation zu werden. [ebd.]

Wir alle sind IKEA. Gut so! Auch wenn das viele Unternehmen mit alt hergebrachten Geschäftsmodellen ins Strudeln bringen wird. Verstehen wir natürlich. Und trotzdem. Unternehmen, die sich so schnell wandeln wie der Wandel, werden nicht umhin kommen, die KundInnen mitmachen zu lassen. [93] (erh)

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3 Gedanken zu „Wir alle sind IKEA

  1. Obwohl der blau-gelbe Möbelriese ja förmlich zum „hacken“ seiner Produkte einlädt, tut er sich immens schwer mit Webseiten à la I***-Hacker, die die kreativen Ideen unters Volk bringen. Klar, daß da Angst im Spiel ist. Doch wovor? Etwa vor noch mehr Kunden? :eyeroll:

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